Uff

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Schade!

 

Hier finden sich vermischte Infos

 

Glas wird aus reinem Sand (Quarzsand) hergestellt. Dieser schmilzt bei etwa 1800 Grad. Gibt man Soda und Kalk dazu, so erhält man nach Abkühlung einen festen Stoff, bei dem der Schmelzpunkt erheblich tiefer liegt. Seit vielen tausend Jahren ist das bekannt und obwohl die Entstehung von Glas noch lange nicht verstanden ist, werden mehr und mehr Anwendungsmöglichkeiten entwickelt.

Wenn Glasschmelze schnell genug abkühlt, dann werden ihre Atome sozusagen „eingefroren“. Diese sind dann nur teilweise regelmäßig gruppiert, Man spricht daher von einer „eingefrorenen Flüssigkeit“. Durch die entstandenen Lücken können sich Lichtwellen gut ausbreiten, ungefärbtes Glas ist dann also durchsichtig.

 
 

Glas, geheimnisvoll und vielseitig

 
P1020681_erstarrte Wasserwelle_heller!!!.JPG

Glas kann biegsam sein oder höchst fragil, hat gleichzeitig Eigenschaften von flüssigen und festen Stoffen. Es kann hart sein wie Stahl. Man spricht von metallischen ebenso wie von flüssigen Gläsern. Glas bricht auch wie Metall. Daher nennt man Metalle, die unregelmäßig erstarrt sind, auch Gläser. Ebenso Bernstein, viele Kunststoffe wie Acrylglas u.s.w.

Beschichtet kann Glas nicht nur zu herkömmlichen Fenstern verarbeitet werden, sondern auch zu welchen, die auf Knopfdruck verdunkeln, vor Sonnenstrahlen schützen, Strom erzeugen u.v.m. Bei Brillengläsern, Linsen für Fotoapparate u.s.w. können Beschichtungen über 99,999% bestimmte Wellenlängen des einfallenden Lichts reflektieren, ohne dass die Transparenz der Gläser nachlässt.
Glas ist ein nachhaltiges Naturprodukt, ist gut recylebar.

Die Vorgänge, wie die inneren Strukturen von Glas entstehen, lassen sich aber wegen der großen Hitze nur schwer untersuchen und zählen mit zu den wichtigsten Fragen, denen sich Physik und Werkstoffkunde heute zuwenden.

Kratzer auf Glas sind winzige Bruchstellen, also Defekte, die u.U. wachsen und sich verbinden, was dazu führen kann, dass das Glas wegen dieser Risse komplett auseinanderbricht. Dabei entstehen oft wellenförmige Linien in den Bruchstücken, genannt Wallnerlinien (Herr Wallner beschäftigte sich im letzten Jahrhundert sehr intensiv mit dem Biegebruchverhalten von Glasstäben und dokumentierte es sorgfältig.)

Die Oberflächen der Bruchglasobjekte

 
P1090552-Demo Wallnerlinien3.jpg

Oft ist es nicht einfach zu bestimmen, was man sieht.
Es gibt u.a. Wallnerlinien, von der Rückseite durchscheinende Wallnerlinien, Blindstellen an der Oberfläche, scharfe Bruchkanten, abgeschürfte, aufgeraute Bruchkanten (Schmirgeleffekt), konzentrische Risse, Schlagnarben, Radialstrahlen, radiale Risse, Trennkanten, konzentrische Ringe, Wellenringe, Einschlüsse, Luftblasen, Kratzer, Ausmuschelungen; Reflexionen des Außenlichts, die des Untergrunds; Schemen gespiegelter, verzerrter Gegenstände der Umgebung usw.

 

Ergänzung zu Bild 13

Schnapsglas.jpg

Beim mittleren Foto kann man erkennen, wie die durch das
Glas fallenden Spektralfarben (Licht-) Bild 13 erzeugt haben.

Entwurf des Flyers für die auf den Frühsommer verschobene Ausstellung - Teil 1
Die Termin- und Zeitangaben sind also ungültig!

 
FlyerS1_END.jpg
 

Entwurf des Flyers für die auf den Frühsommer verschobene Ausstellung - Teil 2

FlyerS2_END.jpg

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